Der Sommer herrscht in Deutschland, die Vegetation ist trocken und die Brandgefahr steigt. Um hierfür gewappnet zu sein, stand der jüngste Dienst der 2. Gruppe ganz im Zeichen der Vegetationsbrandbekämpfung. Nach einer kurzen Auffrischung der Theorie über Aufgabenverteilung, Gefahren und Taktik ging es auf ein abgeerntetes Gerstenfeld um praktische Übungen durchzuführen. Feld- oder Waldbrände fordern den Kameraden einiges ab: Bei heißen Temperaturen, häufig auch bei über 30 Grad, sehen sich die Kameraden zum Teil sehr dynamischen Bränden entgegensetzt, bei denen ein Windrichtungswechsel schnell zu einer erheblichen Gefahr werden kann. Um solche Brände sicher bekämpfen, müssen die Kameraden unter Berücksichtigung von Windrichtung, Fluchtmöglichkeiten und Topografie einen Ankerpunkt setzen und sich gesichert über die Flanken des Brandes zur Front vorarbeiten. Das dazugehörige Vorgehen mit D-Rohren unterscheidet sich zum Teil vom klassischen Brandeinsatz und will geübt werden. Auch die Pump-and-Roll Möglichkeit des Landesberger TLF 3000, die Wasserabgabe während der Fahrt, wurde von den Kameraden geübt.

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